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Mittwoch, 13. August 2026
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Dispozinsen im Griff behalten: Was den Dispo teuer macht

Der Dispokredit erlaubt es, das Girokonto bis zu einem vereinbarten Rahmen zu überziehen. Das ist flexibel, kann aber teuer werden. Wir erklären, wie Dispozinsen entstehen und mit welchen Schritten sich Kosten begrenzen lassen.

LB Von Lena Brandt Geprüft von Dr. Michael Sander Aktualisiert: 28. Juli 2026

Das Wichtigste in Kürze

Was der Dispokredit ist

Der Dispositionskredit, kurz Dispo, ist ein von der Bank eingeräumter Rahmen, bis zu dem Sie Ihr Girokonto überziehen dürfen. Er ist an kein festes Rückzahlungsschema gebunden: Sobald wieder Geld eingeht, verringert sich das Minus. Diese Flexibilität hat allerdings ihren Preis.

Wie Dispozinsen berechnet werden

Dispozinsen werden nur auf den tatsächlich in Anspruch genommenen Betrag und nur für die Tage der Überziehung berechnet. Der Zinssatz ist jedoch oft deutlich höher als bei anderen Kreditformen. Wer dauerhaft im Minus ist, zahlt entsprechend spürbare Zinsen.

Vorsicht bei der geduldeten Überziehung

Wird der vereinbarte Dispo-Rahmen überschritten, spricht man von einer geduldeten Überziehung. Dafür kann ein zusätzlicher, noch höherer Zinssatz anfallen. Diese Situation sollte möglichst vermieden werden.

So begrenzen Sie die Kosten

Wann sich eine Umschuldung lohnen kann

Wer über Monate im Dispo bleibt, sollte prüfen, ob ein Ratenkredit die teurere Überziehung ablösen kann. Ein Ratenkredit hat eine feste Laufzeit und eine feste monatliche Rate, was die Rückzahlung planbarer macht. Ob sich das lohnt, hängt von den jeweiligen Konditionen ab.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Zinssätze und Bedingungen hängen vom jeweiligen Anbieter ab.